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Digitalisierung, Cyber Crime, Chinese Leasing und die Konsolidierung in der Schifffahrt – neben den »traditionellen« Themen bedürfen neue Aspekte immer mehr Aufmerksamkeit der Juristen. Die Meinungen dazu sind allerdings durchaus geteilt. Michael Meyer gibt im HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 11 einen Einblick. Im Rahmen einer Kurz-Umfrage der HANSA unter den hierzulande aktiven »maritimen Kanzleien« wurde schnell deutlich: Das KG-Geschäftsmodell und die die Branche umwälzende Restrukturierung sorgen nach wie vor für Arbeit bei den Juristen.

Verkehrsinfrastruktur: Planungs- und Umweltrecht reformieren / Wettbewerb: Benachteiligung bei der Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer beseitigen / Umweltschutz: EEG-Umlage für Landstrom abschaffen
Hamburg – Trotz insgesamt guter wirtschaftlicher Aussichten fordert die deutsche Hafenwirtschaft Bund und Länder auf, mehr für den Standort zu tun.

Am Montag den 06.11.2017 hat in der Hansestadt Greifswald die Konferenz der Wirtschafts- und Verkehrsminister und Senatoren der norddeutschen Küstenländer stattgefunden, in deren Rahmen auch Hafen-Themen diskutiert wurden. Nach dem Willen der Konferenz der Wirtschafts- und Verkehrsminister der Küstenländer sollen die Schutzgebiete „Niedersächsischer Mündungstrichter Elbe“ und „Tideweser“ Landschaftsschutzgebiete werden.

Die britische maritime Wirtschaft begegnet der großen Unsicherheit zum »Brexit« mit betontem Pragmatismus – und massiver Unterstützung der Regierung. Michael Meyer, HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 10: Keiner weiß, wie und wann der Brexit genau kommt. Natürlich verfolgt in der Debatte jeder seine eigende Agenda. Auf der Insel wird das Thema noch intensiver diskutiert als auf dem Kontinent. 

Ein Schiffsversicherer betonte gegenüber der HANSA im Rahmen der »London International Shipping Week« (LISW): »Ihr denkt, der Brexit ist bei euch allgegenwärtig in den Nachrichten? Was glaubt ihr, was hier erst los ist?«

ZDS Monitor - Informationen aus der Hafenwirtschaft: Die deutschen Seehafenbetriebe tragen mit ihren vielfältigen Logistikdienstleistungen – vom Verpacken von Ladung über den Umschlag und den internationalen Transport von Gütern bis hin zu Angeboten für die Effizienzsteigerung innerhalb der Ladungskette – in erheblichem Maße zum Erfolg des Wirtschafts- und Logistikstandortes Deutschland bei. Rund zwei Drittel des seewärtigen Außenhandels unseres Landes werden über deutsche Seehäfen verladen – Tendenz steigend. Bereits heute werden jeden Tag in den deutschen Seehäfen Waren von über einer Milliarde Euro für deutsche Unternehmen bewegt, bis zum Jahr 2030 werden es bis zu 2,4 Milliarden Euro täglich sein. Die Bedeutung der Seehäfen für die deutsche Volkswirtschaft wächst.

 

Der ZDS Monitor informiert: Der zweite Aufruf für Projektanträge für das Förderprogramm Innovative Hafentechnologien wurde am 15.09.17 veröffentlicht. Ein neues Verfahren soll dabei die Antragsstellung erleichtern. In diesem zweiten Aufruf sollen interessierte Unternehmen zunächst nur eine Projektskizze einreichen. Erst wenn diese einer ersten Begutachtung durch den Projektträger TÜV Rheinland standhält, soll ein kompletter Antrag gestellt werden.

Im Automobilumschlag belegen deutsche Nordseehäfen Spitzenpositionen. Wichtigster Exportpartner ist das Vereinigte Königreich – das macht den Brexit für einige Akteure zu einem bestimmenden Thema. Der Automobilumschlag in den zehn wichtigsten Nordrange-Häfen erreichte 2016 gut 9,3 Mio. Fahrzeuge. Dies entspricht einem Rückgang von 1,2 % gegenüber dem Vorjahr. Auf die drei bedeutendsten Häfen Seebrügge, Bremerhaven und Emden entfallen gemeinsam zwei Drittel des Umschlags in der Nordrange.

Digitalisierung, Cyber Crime, Chinese Leasing und die Konsolidierung in der Schifffahrt – neben den »traditionellen« Themen bedürfen neue Aspekte immer mehr Aufmerksamkeit der Juristen. Die Meinungen dazu sind allerdings durchaus geteilt. Michael Meyer gibt im HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 11 einen Einblick. Im Rahmen einer Kurz-Umfrage der HANSA unter den hierzulande aktiven »maritimen Kanzleien« wurde schnell deutlich: Das KG-Geschäftsmodell und die die Branche umwälzende Restrukturierung sorgen nach wie vor für Arbeit bei den Juristen.

 

Die globale Welt der Schiffsfinanzierung unterliegt einem grundlegenden Wandel. An die Stelle der Banken als klassische Kreditgeber treten verstärkt Leasing-Gesellschaften und alternative Investoren. Krischan Förster schreibt im HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 11:

 Immer mehr größere Containerschiffe: Ungeachtet der vermehrt warnenden Stimmen, die ruinöse Preiskämpfe wegen Überkapazitäten befürchten sowie auf immer weniger aufnahmefähige Häfen und überlastete Infrastrukturen hinweisen, haben große Reedereien immer mehr und immer größere Containerschiffe in Auftrag gegeben oder haben sie bereits in Fahrt gesetzt. Ihnen geht es dabei nicht um Prestigeobjekte, wie in der Passagierschifffahrt während der ersten Jahrzehnte des vorigen Jahrhunderts, sondern es sind Mittel in einem gnadenlosen Verdrängungskampf um Marktanteile, die sich schon jetzt auf immer weniger Anbieter konzentrieren.

Kompetenz und Hochtechnologie - Die maritime Industrie setzt sich zusammen aus Werften, Systemanbietern, Komponentenherstellern, Einrichtungen und Zubehörhandel sowie technischen und betriebswirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen. Deutschland als größte Industrie- und Handelsnation in Europa und als Mitglied der NATO, einer primär maritim geprägten Allianz, ist in seiner Sicherheitsstruktur u.a. maßgeblich von sicheren Seeverbindungen abhängig.

Automatisch und elektrisch: So sieht die Seefahrernation Norwegen die Zukunft ihrer Schiffe auf dem Meer. Ein extensiver Industrie-Cluster in der Küstenstadt Alesund arbeitet an dieser Vision. In der "Neue Zürcher Zeitung" erläutert Rudolf Herrmann die Arbeiten, Maßnahmen und Möglichkeiten.

Seenotretter - Doppelkiellegung SRB 71 und 72 bei Tamsen Maritim

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Tamsen Maritim baut neue Schiffe für Freiwilligen-Stationen der DGzRS – Deutsche Fernsehlotterie fördert Ausbildungsboot ...

Seenotretter - Taufe SRB 67 zur SECRETARIUS

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Neues Seenotrettungsboot SRB 67 für die Station Langeoog auf den Namen SECRETARIUS bei der Bauwerft Fr. Fassmer getauft ...

Das 21. HANSA Forum »Schifffahrt | Finanzierung« geht aktuellen Schifffahrts- und Investmenttrends auf den Grund.

Charterraten und Schiffswerte in der Container- und Dry-Bulk-Schifffahrt haben wieder angezogen, obwohl es zu Jahresanfang noch so schien, als gäbe es gar keine Hoffnung. Viele Investoren sind inzwischen sogar fest davon überzeugt, dass die Krise überstanden sei und es von jetzt an kontinuierlich bergauf gehe. Fakt ist: Kapital fließt wieder in Strömen!
Börsengelistete Reedereien in New York und Oslo sowie private Investmentfonds haben dieses Jahr Milliarden eingesammelt und kaufen seit Monaten auf Teufel komm raus Schiffe. Die Second-Hand-Märkte brummen, und seit Frühsommer werden auch wieder kräftig Bauaufträge bei den Werften platziert, vor allem für Bulk Carrier. 
Einige Broker und Berater preisen bereits die »besten Schnäppchenangebote seit Jahrzehnten« an. Anderen wird hingegen Angst und Bange, sie warnen, dass Investments auf dem jetzigen Preisniveau immer noch hoch spekulativ seien, weil Zeitcharterraten und Terminfrachtpreise dafür noch zu niedrig seien. Wer behält am Ende Recht?
Das HANSA Forum – dieses Jahr zum 21. Mal – bringt Experten und Markteilnehmer aus dem In- und Ausland zusammen, um auf verschiedenen Ebenen zu erforschen, ob die Schifffahrt wirklich wieder reif für Investments ist oder ob die nächste gewaltige Blase droht. Und welche Konsequenzen sich daraus für die eigene Strategie ergeben.

Auf dem Programm stehen:
• Aktuelle Prognosen für die Schifffahrtssegmente im Licht der diesjährigen Kapazitäts- und Verkehrsentwicklung von der Research-Leiterin der DVB Bank, Henriette Brent-Petersen
• Keynotes von führenden Playern in ihren jeweiligen Segmenten: dem CEO des neuen japanischen Mega-Carriers ONE, Jeremy Nixon, und der Chefin der omnipräsenten Tramp-Reederei Navios, Angeliki Frangou
• Chinesische Leasing-Finanzierung für Schiffe: von der Anbahnung bis zum Abschluss, mit Hai Jin, Executive Director von COSCO Shipping Funds
• Updates zu Kapitalmarkttrends von Clarkson Platou, Pareto und dem Investmentmanager Transport Capital
• Neues aus Bilanzierung und Schiffsbewertung von Experten der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG
• Im Anschluss ausgiebiges Networking in entspannter Atmosphäre bei Speis und Trank

 

Sehen Sie hier die Agenda ein: pdf21_HANSA_Forum2017_Agenda.pdf

 

Weitere Details erfahren Sie hier.

 

Die Bedeutung maritimer Abhängigkeiten für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist eine wichtige Größe für das mit Hochtechnologie führende und exportabhängige Baden-Württemberg.
Wie können freie, zuverlässige Seeverbindungswege für die globalen Handelsströme gesichert werden? Welche Aspekte Maritimer Sicherheit sind im wirtschaftlichen Umfeld anzutreffen?

Frank Ganseuer schreibt im MarineForum 09-2017: Es ist mittlerweile schon eine traditionsreiche Veranstaltung, das „Maritime Kolloquium Wilhelmshaven“, dessen 6. Ausgabe in Regie des Deutschen Maritimen Institutes sowie der „Wilhelmshavener Zeitung“, der Einsatzflottille 2 und des „griephan“ am 15. Juni dieses Jahres im „Atlantik- Hotel“ in Wilhelmshaven stattfand. Der Präsident des Deutschen Maritimen Institutes, Vizeadmiral a.D. Hans-Joachim Stricker, konnte neben einer zahlreich erschienenen „maritimen community“ auch eine renommierte Referentenreihe begrüßen, die das Thema des Kolloquiums, „Wie seefest ist das Maritime in Deutschland?“ aus jeweils verschiedenen Perspektiven abschreiten würde.

Ein wenig Licht und viel Schatten
Trotz der jahrelangen Krise finden innovative Ideen weiter ihren Platz.
Die Rahmenbedingungen bessern sich allerdings nur punktuell. Auf dem 20. HANSA-Forum »Schifffahrt | Finanzierung« zeigte die Branche erneut ihre zwei Gesichter.

„16. Rostocker Maritimes Sicherheitskolloquium“ am 11. Oktober 2016 im Historischen Rathaus in Rostock

„Auftrag und Alltag der Marine“
zu diesem Thema hatten die Karl-Theodor-Molinari Stiftung (KTMS), das Bildungswerk des Deutschen Bundeswehr Verbandes und das Deutsche Maritime Institut (DMI) nach Rostock eingeladen.
Im historischen Rathaus trafen sich am 11. Oktober 2016 Angehörige aus dem Bundesministerium der Verteidigung, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, der Stiftung Wissenschaft und Politik, Bundeswehr und Marine sowie der Universität Hamburg, um mit den Gästen beim 16. Rostocker Maritimen Sicherheitskolloquium über das sich ändernde sicherheitspolitische Umfeld und deren Auswirkungen auf den Dienstalltag in der Marine und den Weg der Marine in die Zukunft zu diskutieren.

Der 35. Deutsche Seeschifffahrtstag, organisiert durch den Nautischen Verein zu Kiel, findet vom 21. bis 25. September 2016 in Kiel statt. Die Fachtagung mit den interessanten Themen „Ressource Meer – Rohstoffe für die Zukunft“, „Mehr Technik und weniger Papier = mehr Sicherheit?“ und „Ausbildung und Beschäftigung ein Jahr nach der 9. Nationalen Maritimen Konferenz“ mit dem hochsensiblen Thema der Schiffsbesetzungsverordnung verspricht eine rege Diskussion.

MHF-Unterstützer

Deutsches Maritimes Institut

DMI Logo180px

www.deutsches-maritimes-institut.de

(68480)
Verband Deutscher Reeder

VerbandDeutscherReeder logo180px

www.reederverband.de

(67169)
Verband für Schiffbau und Meerestechnik

VerbandSchiffbauTechnik logo180px

www.vsm.de

(61362)
Bundesverband der Deutschen Industrie

BDI Logo

www.bdi.eu

(66404)
Deutscher BundeswehrVerband

DeutscherBundeswehrverband logo180px

www.dbwv.de

(43769)
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

DGAP logo 180px

www.dgap.org

(38625)
Deutsche Marine

Marine logo180px

www.marine.de

(38613)
Gesellschaft für Maritime Technik e.V.

GMT logo180px

www.maritime-technik.de

(38207)
IHK Schleswig-Holstein

IHK kiel logo180px

www.ihk-schleswig-holstein.de

(38838)
Schiff & Hafen

Schiff & Hafen aus dem dmmv

www.dvvmedia.com

(38424)
MarineForum

Marine Forum Logo

www.marineforum.info

(38180)
IHK Nord

IHK Nord Logo

www.ihk-nord.de

(25441)
Zentralverband Deutscher Schiffsmakler (ZVDS)

Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) im Themenbeirat vom Maritimen Hauptstadt Forum

www.zvds.de

(21435)

Nächste Veranstaltung:

9. Maritimer After Work Club (MAWC)
befindet sich noch in Abstimmung

Weitere Infos folgen in Kürze ...

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01. Januar 2016 - 31. Dezember 2017
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25. Juni 2019
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