5. Maritimes Kolloquium Wilhelmshaven_Teilnehmer

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„Herausforderungen der Globalisierung –die maritime Dimension-“ war das Thema des diesjährigen 5. Maritimen Kolloquiums Wilhelmshaven am 16. Juni 2016, zu dem die Wilhelmshavener Zeitung, die Einsatzflottille 2, griephan  und das Deutsche Maritime Institut (DMI) als Veranstalter ins ATLANTIC Hotel eingeladen hatten.

 

Die Wilhelmshavener Zeitung führt in ihrer Ausgabe vom 17. Juni 2016 aus:
„Die Globalisierung werde sich weiter entwickeln, sie lasse sich nicht aufhalten oder gar zurückdrehen. Neben dem wachsenden Handel über die Seewege gewinne vor allem die digitale Dimension der Globalisierung an Bedeutung. So stelle z.B. „Cybercrime“ eine besondere Herausforderung dar.“

„Herausforderungen der Globalisierung –die maritime Dimension-“ war das Thema des diesjährigen 5. Maritimen Kolloquiums Wilhelmshaven am 16. Juni 2016. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, der Bundeswehr und interessierte geladene Gäste folgten 3 Vorträgen und diskutierten in einer anschließenden Podiumsdiskussion mit den vortragenden Experten.

Für die Veranstalter begrüßten der Kommandeur der Einsatzflottille 2, Flottillenadmiral Christoph Müller-Meinhard, und der Vizepräsident des Deutschen Maritimen Instituts (DMI), Konteradmiral a.D. Ulrich Otto, die Teilnehmer am Kolloquium.
Admiral Müller-Meinhard hob insbesondere die Bedeutung des Einsatzes von Schiffen, Booten und Luftfahrzeugen der Deutschen Marine für die maritime Sicherheit Deutschlands hervor, Admiral a.D. Otto beschrieb in seinem Grußwort die Abhängigkeit Deutschlands von freien und sicheren Seewegen und deren Bedeutung für uns als Wirtschafts- und Handelsnation.
Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner (war zum Zeitpunkt des Kolloquiums Reservistendienstleistender (ehemals Wehrübender)) warb in seinem Grußwort für den Containerhafen Wilhelmshaven und unterstrich die Bedeutung eines möglichst uneingeschränkten Handels insbesondere mit den USA und Ländern des asiatischen Raumes.

5MKW Referenten OB Foto WZ

In den anschließenden Vorträgen näherten sich die drei Referenten
•    Dr. Sebastian Bruns, Leiter der Abteilung Maritime Strategie und Sicherheit, Institut für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität Kiel;
•    Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe und
•    Flottillenadmiral Karsten Schneider, Stellvertreter Kommandeur und Direktor Lehrgänge an der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg und Vorsitzender des Gesamtvorstands des Deutschen Maritimen Instituts (DMI)
dem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Dr. Sebastian Bruns beschrieb in seinem Referat als Impuls drei Thesen, die im Zusammenhang mit der Globalisierung häufig auftreten. Im Anschluss setzte der Vortrag als konkretes Schlaglicht ausgewählte Einsätze der Deutschen Marine in Bezug auf die maritime Dimension der Globalisierung. Dr. Bruns Absicht war es, in Zusammenhängen zu denken und die auch intellektuell-konzeptionell vorhandene Verflechtung etwas deutlicher zu machen. (Zum Vortrag)


Daniel Hosseus beschrieb in seinem Vortrag die maritime Dimension der Globalisierung aus Sicht der Hafenwirtschaft, die nach H. als Dienstleister und Wegbereiter ein integraler Bestandteil dieser Globalisierung ist.
“Die Hafenwirtschaft profitiert von der Globalisierung, so wie Deutschland es tut.“ (Zum Vortrag)


Flottillenadmiral Karsten Schneider erläutert die Notwendigkeit eines Konzeptes einer maritimen Perspektive welches den Ansatz bietet, dem Maritimen seinen angemessenen Platz bei allen Weichenstellungen zu verschaffen. Strategisch gesehen sind im maritimen Raum wirtschaftliche, juristische, technische Fragen und solche der militärischen und polizeilichen Sicherheit eng miteinander verbunden. Es bedarf einschlägiger Expertise, um das Maritime angemessen in der Strategie zu berücksichtigen. (Zum Vortrag)5MKW Hosseus

In der von Heinz Schulte (Chefredakteur griephan) moderierten Podiumsdiskussion diskutierten die Referenten mit den Tagungsteilnehmern Möglichkeiten, Chancen und auch Risiken der Globalisierung und welche Maßnahmen sinnvoll erscheinen, bzw. als notwendig erachtet werden, in einer digital vernetzten Welt auf Herausforderungen zu reagieren.
Dabei waren sich die Vortragenden in einem verhalten optimistischen Ansatz einig.

Konteradmiral a.D. Otto würdigte in seinem Schlusswort die Informationsdichte dieser Veranstaltung.
Er dankte allen Referenten und kündigte an, dass auch im kommenden Jahr das MKW wieder stattfinden werde.


Fotos: Dirk Gabriel-Jürgens (Wilhelmshavener Zeitung), Deutsches Maritimes Institut (DMI)

 

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