Maritime Sicherheit
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Im Golf von Aden hat sich nach dem Rückgang der Piraterie eine gefährliche Gemengelage mit Seeräubern, Terroristen und Schmugglern entwickelt. Das birgt hohes Risiko für die Schifffahrt – zumal jüngste Pirateriefälle zeigen, dass mehr Nachhaltigkeit im Kampf gegen die Kriminellen nötig ist.

Michael Meyer schreibt im HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 7:
Ja, es stimmt, die Zahl der Pirateriefälle vor Ostafrika hat drastisch abgenommen. Auch das Wiederaufflackern seit dem Spätherbst 2016 ist – relativ betrachtet – nur ein Aufflackern. Jedoch zeigen die Attacken auch den Optimisten in der Branche, dass die Gefahr keinesfalls gebannt ist. Immer wieder testen Piratengruppen ihre Grenzen aus, immer wieder kommt es zu Schusswechseln mit Sicherheitskräften. Angeblich sollen sich in den ehemaligen Hotspots Harardheere und Hobyo sowie in Puntland wieder einige jener Piratengruppen geformt haben, die in der Vergangenheit erfolgreich waren.
Aber auch unabhängig davon ist die Sicherheit im Golf von Aden und am Horn von Afrika fragil. Das ist die Kehrseite der erfolgreichen Bekämpfung der Seeräuberei: Die multinationalen Marinemissionen, die Operationen einzelner Staaten wie Russland, China, Indien oder Iran sowie der Rückgriff auf private Sicherheitsfirmen haben sich vor allem auf Piraterie fokussiert, um nicht zu sagen: beschränkt. 
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel pdfHANSA_07_2017_Somalia_Piraten.pdf (pdf | 5 Seiten | 1400 KB )

 

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