Maritime Infrastruktur
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Innovativ und zukunftsorientiert: Die maritime Industrie in Deutschland entwickelt und produziert komplexe Schiffe und Anlagen für vielfältige Anwendungen auf See: zivile Seeschiffe (Handelsschiffe, Passagierschiffe, Jachten und zivile Behördenschiffe), Marineschiffe und -boote ebenso wie Produktions- und Förderanlagen für den Offshoreeinsatz sowie Binnenwasserfahrzeuge. Daneben besteht ein umfangreiches Angebot an Dienstleistungen im Bereich Reparatur und Retrofitting. Die maritime Industrie setzt sich aus Material-, Komponenten- und Systemanbietern, Werften als Systemintegratoren sowie zahlreichen Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen zusammen.

Für den Bereich der Werften sowie der Maschinen und Anlagenbauer gehen Schätzungen von rund 500 Unternehmen mit circa 90.000 Arbeitsplätzen aus. Die deutsche maritime Industrie ist weitgehend mittelständisch geprägt und exportiert ihre Hightech-Produkte weltweit. Die maritime Industrie ist in vielen Bereichen Technologieführerin und trägt erheblich – direkt wie indirekt – zur Wertschöpfung in Deutschland bei. Ihre jährlichen Umsätze liegen nach Schätzungen von Experten bei 18 Milliarden Euro. Beim Bau eines Schiffes entfallen etwa 70 bis 80 Prozent des Wertschöpfungsanteils die Zulieferbetriebe.

Eckhardt Rehberg führt Sie in seinem Artikel, erschienen im MarineForum 9-2017, durch die maritime Branchenstruktur und wirtschaftliche Grunddaten, skizziert die Zukunftsorientierung, den Kompetenzausbau durch Technologieförderung und zeigt Perspektiven auf.
Hier erfahren Sie mehr pdfMarineForum_092017_Industrie_MVP.pdf ( pdf | 4 Seiten | 448 KB ).

 

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