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Thomas Wägener, HANSA INTERNATIONAL MARITIME JOURNAL 06/2015:
Zum 1. Juni 2015 gelten die Bestimmungen der EU-Richtlinie 10/65. Durch sie werden Meldeformalitäten für Schiffsanläufe in den deutschen Seehäfen sowie die Transitreise durch den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) neu geregelt.
Thomas Wägener informiert über Inhalte und zeigt Vor- und Nachteile auf.

Die deutschen Seehäfen werden jährlich von tausenden Schiffen angelaufen, die Waren aus aller Welt anliefern. Bevor ein Schiff einlaufen darf, müssen Daten über das Fahrzeug und die Ladung übermittelt werden.
Bisher konnten die Informationen beispielsweise per Fax oder E-Mail an den jeweiligen Hafen gesendet werden. Zum 1. Juni dieses Jahres treten neue Regelungen in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt muss sich der Kapitän eines Schiffes vor dem Einlaufen in einen deutschen Hafen an einer zentralen Stelle, dem sogenannten »National Single Window« (NSW) melden und alle geforderten Angaben digital übermitteln. Sind die Deutschen Häfen darauf ausgerichtet?