Mit einer bisher noch nicht dagewesenen Rekordbeteiligung von 577 Personen hat der Nautische Verein zu Hamburg e.V. (NVzH) am 5. Februar 2019 sein diesjähriges Schifffahrtsessen veranstaltet. Hochzufrieden zeigte sich denn auch der Vorsitzende des NVzH, Kapitän Christian Suhr, über das rege Interesse an der Feier. Große Sorgen allerdings bereitet dem NVzH weiterhin die Sicherung des seemännischen Know-how in Deutschland. "Unsere beiden Podiumsdiskussionen 2017 und 2018 haben ergeben, dass auch in der Zukunft ein großer Bedarf an maritimem Know-how in Deutschland besteht", sagte Suhr in seiner Begrüßungsrede, die immer auch eine politische Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation in der maritimen Branche ist.

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DNV Position Ausgabe 5/2018: Trotz verbesserter Rahmenbedingungen für die deutsche Seeschifffahrt durch die Bundesregierung im Jahre 2016 hat der Anteil von Schiffen unter deutscher Flagge gegenüber der Gesamtzahl der Schiffe der von Deutschland aus betriebenen Flotte einen neuen Tiefstand erreicht. Angesichts dieser Erosion der Schifffahrt in Deutschland mit gravierenden Folgen für das auch künftig erforderliche maritime Know-how hält der Deutsche Nautische Verein (DNV) eine Diskussion über die Wirkung der Schifffahrtsförderung für gegeben, denn es gehe "um nicht weniger als um die Zukunft des Schifffahrtsstandortes Deutschland mit den über 400 000 Menschen, deren Existenz von der maritimen Wirtschaft abhängig ist", wie der DNV-Vorstand erklärte.

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Einen historischen Überblick zur Geschichte des DNV gab der Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Peter Ehlers

Mit einem Senatsempfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses und einem anschließenden Schifffahrtsessen im Restaurant „Das Parlament“ im Rathauskeller hat der Deutsche Nautische Verein von 1868 e.V. (DNV) mit rund 300 Gästen sein 150jähriges Bestehen gefeiert und eine Festschrift vorgestellt.

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Am Donnerstag den 27. September 2018 wird im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam das Buch "Europa, das Meer und die Welt" von Jürgen Elvert vorgestellt. Das Meer verbindet Europa mit der Welt. Die facettenreiche Geschichte der daraus entstehenden Verflechtungen schildert das von Prof. Dr. Jürgen Elvert vorgelegte Buch. 

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Es gab und gibt schmerzhafte Einschnitte, aber zur aktuellen Situation in der Schifffahrt gehört auch, dass sich zunehmend realistische Chancen auftun. Das war eine der zentralen Erkenntnisse beim 21. HANSA-Forum »Schifffahrt | Finanzierung« jüngst in Hamburg.

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Das 21. HANSA Forum »Schifffahrt | Finanzierung« geht aktuellen Schifffahrts- und Investmenttrends auf den Grund.

Charterraten und Schiffswerte in der Container- und Dry-Bulk-Schifffahrt haben wieder angezogen, obwohl es zu Jahresanfang noch so schien, als gäbe es gar keine Hoffnung. Viele Investoren sind inzwischen sogar fest davon überzeugt, dass die Krise überstanden sei und es von jetzt an kontinuierlich bergauf gehe. Fakt ist: Kapital fließt wieder in Strömen!
Börsengelistete Reedereien in New York und Oslo sowie private Investmentfonds haben dieses Jahr Milliarden eingesammelt und kaufen seit Monaten auf Teufel komm raus Schiffe. Die Second-Hand-Märkte brummen, und seit Frühsommer werden auch wieder kräftig Bauaufträge bei den Werften platziert, vor allem für Bulk Carrier. 
Einige Broker und Berater preisen bereits die »besten Schnäppchenangebote seit Jahrzehnten« an. Anderen wird hingegen Angst und Bange, sie warnen, dass Investments auf dem jetzigen Preisniveau immer noch hoch spekulativ seien, weil Zeitcharterraten und Terminfrachtpreise dafür noch zu niedrig seien. Wer behält am Ende Recht?
Das HANSA Forum – dieses Jahr zum 21. Mal – bringt Experten und Markteilnehmer aus dem In- und Ausland zusammen, um auf verschiedenen Ebenen zu erforschen, ob die Schifffahrt wirklich wieder reif für Investments ist oder ob die nächste gewaltige Blase droht. Und welche Konsequenzen sich daraus für die eigene Strategie ergeben.

Auf dem Programm stehen:
• Aktuelle Prognosen für die Schifffahrtssegmente im Licht der diesjährigen Kapazitäts- und Verkehrsentwicklung von der Research-Leiterin der DVB Bank, Henriette Brent-Petersen
• Keynotes von führenden Playern in ihren jeweiligen Segmenten: dem CEO des neuen japanischen Mega-Carriers ONE, Jeremy Nixon, und der Chefin der omnipräsenten Tramp-Reederei Navios, Angeliki Frangou
• Chinesische Leasing-Finanzierung für Schiffe: von der Anbahnung bis zum Abschluss, mit Hai Jin, Executive Director von COSCO Shipping Funds
• Updates zu Kapitalmarkttrends von Clarkson Platou, Pareto und dem Investmentmanager Transport Capital
• Neues aus Bilanzierung und Schiffsbewertung von Experten der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG
• Im Anschluss ausgiebiges Networking in entspannter Atmosphäre bei Speis und Trank

 

Sehen Sie hier die Agenda ein: pdf21_HANSA_Forum2017_Agenda.pdf

 

Weitere Details erfahren Sie hier.

 

Die 11. Maritime Convention fand am 14. November 2017 in Berlin statt. "Nach der Wahl: Was muss die Politik über das Maritime wissen?" Die Frage war in der Einladung des Deutschen Maritimen Instituts (DMI) und des griephan zur Maritime Convention 2017 präzise gestellt, leider nahm von den besonders angesprochenen Abgeordneten des Deutschen Bundestages keiner an der Veranstaltung teil: die Sondierungsgespräche über die zu bildende Regierung nahmen alle in Anspruch.

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Die Bedeutung maritimer Abhängigkeiten für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist eine wichtige Größe für das mit Hochtechnologie führende und exportabhängige Baden-Württemberg.
Wie können freie, zuverlässige Seeverbindungswege für die globalen Handelsströme gesichert werden? Welche Aspekte Maritimer Sicherheit sind im wirtschaftlichen Umfeld anzutreffen?

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